Martin Buber-Studien

Die Ideen des jüdischen Dialogphilosophen Martin Buber (1878–1965) sind aktueller denn je. Bubers Denken und Forschen galt dem »echten Gespräch«, welches er auf vielen Ebenen bedroht sah. Mit »Gespräch« bezieht er sich nicht nur auf die Kommunikation im zwischenmenschlichen Bereich, sondern auf das Verhältnis zwischen Mensch und Wirklichkeit überhaupt. Buber geht es darum, mit der Ich-Du-Beziehung ein Weltverhältnis sichtbar zu machen und wiederzugewinnen, welches nicht nur auf einseitige Nutzungs-und Machtintereressen ausgerichtet ist. Dies gilt für zwischenmenschliche Verhältnisse, für das Verhältnis des Menschen zur Natur, aber auch für die Beziehungen zu den Erzeugnissen des menschlichen Geistes, wie sie sich etwa in der Kunst zeigen.

Martin Buber-Gesellschaft

 

Andreas Losch, Thomas Reichert und Johannes Waßmer (Hrsg.)
»Alles in der Schrift ist echte Gesprochenheit«
Martin Buber und die Verdeutschung der Schrift
Martin Buber-Studien, Band 2
ISBN 978-3-86841-117-1
294 Seiten - 19,90 €

 

Thomas Reichert, Meike Siegfried und Johannes Waßmer (Hrsg.)
Martin Buber neu gelesen
Martin Buber-Studien, Band 1

ISBN 978-3-86841-075-4
432 Seiten - 19,90 €

 

Walter Schiffer und Thomas Reichert
Rückbesinnung und Umkehr

Zur Bedeutung der jüdischen Tradition bei Martin Buber und Aharon Appelfeld
ISBN 978-3-86841-086-0
75 Seiten - 11,80 €